URLAUBSGESCHICHTEN ZU ASIEN

 

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► Urlaubsgeschichte von C.Karaagac

"„Glück ist nicht eine Station, wo man ankommt, sondern eine Art zu reisen.“
Dieser Satz wird uns als Trauspruch ein Leben lang begleiten, denn wir haben mittlerweile beide „Ja“gesagt. Das wussten wir nur im Oktober 2014, als wir unsere Reise durch Südostasien starteten, noch nicht. Meine Reise begann eigentlich schon in Ankara, wo ich Ali bei seiner Familie abholte, um mit dem Rucksack endlich aufzubrechen. Wir meisterten seit einigen Jahren eine Fernbeziehung zwischen Deutschland und der Türkei und nun ging unsere zu zweit geplante Reise endlich los. Sie begann in Malaysia, führte uns durch Thailand und Vietnam abschließend nach Singapur. Sie machte aus „zu zweit“ ein „gemeinsam“. Gleich zu Beginn unserer Reise stellte Ali mir auf eine grünen, unendlich weiten Teeplantage in den Bergen Malaysias die Frage, die unser Leben bis heute sehr verändert hat. Er wollte es wirklich. Das wurde mir sehr bewusst, nachdem er nur wenige Tage später auf der einsamsten Insel, die ich jemals gesehen habe, den Perhentian Islands an Malaysias Ostküste, die Frage nochmals in den weißen Sand schrieb. Als wir nach zwei Wochen in Thailand ankamen, buchten wir auf der Insel Koh Phi Phi einfach eine Hochzeitssuite nur zum Spaß. Wir plantschten in der Badewanne mit Blick aufs Meer, einfach weil wir es konnten und uns wurde das erste Mal bewusst, dass in meinem nächsten Reisepass ein anderer Name stehen würde. Weitere zwei Wochen später erreichten wir Vietnam und wurden erst einmal erschlagen vom ohrenbetäubenden Knattern der Motorräder in Hanoi. Um dem Lärm zu entgehen, flüchteten wir für einige Tage auf eine Farm in Phong Nha und als ich so hinter Ali in vietnamesischer Manier auf dem Motorroller saß und mich angekuschelt in die bergige vom Fluss durchzogene Landschaft und seine gutmütigen Wasserbüffel verliebte, wusste ich auf einmal, dass ich bald eine richtige Braut sein werde und nicht nur die „Braut hinten drauf“. Der nächste und einer der letzten Orte unserer gemeinsamen Reise verbreitete seinen Zauber bei Vollmond. In Hoi An suchten wir gemeinsam am Abend einen Verlobungsring aus und genossen das bunte Treiben, das hochgelobte Straßenessen und die einzigartige Atmosphäre mit gefühlt Millionen bunten Laternen am Fluss. Am nächsten Morgen wachte ich neben meinem zukünftigen Bräutigam auf, streckte meine linke Hand aus und bestaunte mindestens eine Stunde den Ring. Diesen zauberhaften Ort würde ich heute verlassen, den Mann nicht mehr. Wie viel Zeit braucht ein Mensch eigentlich, bis er erkennt, dass er wirklich „Ja“ gesagt hat? Diese Frage kann ich jetzt mit „etwa sechs Wochen“ beantworten. Seit einem halben Jahr sind wir tatsächlich verheiratet, leben und arbeiten in Deutschland und planen gerade gemeinsam unsere nächste Reise."

 

► Urlaubsgeschichte von J.Häni

"Ich erinnere mich noch genau daran, als wir in unserem Hostel in Taichung auf den Betten lagen und uns überlegten, was wir am Tag unternehmen sollten. Taichung gefiel uns von all den Orten in Taiwan nicht besonders. Manchmal kann man nicht genau erklären wieso, aber irgendetwas an dieser Stadt störte uns. Vielleicht war es auch einfach unsere momentane Stimmung, denn wir waren etwas erschöpft von unserer Reise. Meine Freundin blätterte in ihrem Lonely Planet Reiseführer über Taiwan herum. Nur um das klar zu stellen, ich will hier keine Schleichwerbung machen oder damit angeben, wie toll der Lonely Planet ist (was er wirklich ist ;) ), aber die Geschichte kann ich nicht ändern, sie hatte tatsächlich genau diesen Reiseführer in der Hand. „Gaomei Wetlands“, kicherte sie. Ja, der Name Gaomei klingt wie eine Pokemonart oder ein sonstiges Fabelwesen. Sie richtete sich auf und zeigte mir die kleine Anzeige über diesen Ort. Ein Feuchtgebiet, wo man abends den Sonnenuntergang mitten im Meer geniessen kann. Wieso nicht? Wir wollten einfach aus dieser Stadt, aufs Land, irgendwohin. Wir wollten uns schon auf den Weg machen, als wir bemerkten, dass diese Reise doch etwas komplizierter wird. Es führt kein Bus oder Zug zu diesem Ort, also mussten wir einen Zug in irgendein abgelegenes Dorf nehmen und uns von dort aus ein Taxi bestellen. Kann doch nicht so schwer sein! Schnell packten wir unsere Sachen und machten uns los. An diesem Bahnhof, dessen Namen ich absolut nicht mehr weiss, mussten wir nicht einmal ein Taxi anrufen, denn die standen alle schon bereit. Na toll, wahrscheinlich der grösste Touristenort, den wir besuchen wollen, wenn sogar die Taxis schon auf Kunden warteten.  Die Taxifahrt, um es schön auszudrücken, war nicht die angenehmste. Der Fahrer konnte kaum Englisch, bis auf die paar Wörter „Hey I love you! Kiss Kiss“. Wäre er doch ein bisschen attraktiver gewesen, so hätten wir uns möglicherweise mehr über solche Wörter gefreut. Aber es musste natürlich ein alter, stinkender Mann sein, der wahrscheinlich noch nie eine Zahnbürste gesehen hatte. Wir sind nicht sehr schnell oder sportlich, aber wir rannten förmlich aus dem Taxi als es ankam und wir bezahlt haben. Hätte man diese Zeit gemessen, wäre unser ehemaliger Sportlehrer sicher stolz gewesen! Völlig ausser Atem von der Spitzenleistung schauten wir uns um und merkten sofort, die Fahrt hat sich total gelohnt! Dieser Anblick! Gaomei ist wunderschön, die Aussicht auf das Meer ist wirklich so, wie es der Reiseführer beschrieben hat, wenn nicht noch tausendmal schöner. Es herrschte ein frischer Wind, der auch die vielen Windräder in der Ferne ganz schön in Gang brachte. Die Sonne stand aber in dem Moment noch im Zenit und eigentlich wollten wir ja den Sonnenuntergang sehen. Nun... wie kann man vier Stunden an einem solch abgelegenen Ort verbringen? Wir gingen ein paar Minuten den Marktständen entlang, die wahrscheinlich absichtlich für Touristen aufgestellt wurden. Nur Schrott, an allen Ständen verkauften sie irgendwelche schrägen Spielzeuge für Kinder oder andere belanglose Sachen. Okay. Kein Problem, es sind ja nur noch drei Stunden 40 Minuten bis zum Sonnenuntergang. Ich muss noch kurz erklären, wir waren im August in Taiwan. Manche denken jetzt vielleicht, wir warten alle bis elf Uhr an einem abgelegen Ort auf den Sonnenuntergang, aber dem ist nicht so. In Taiwan geht die Sonne im August sehr früh unter, ca. um sechs oder sieben Uhr. Auf dem Steg, der ins Meer führte tummelten extrem viele Menschen. Wer schon einmal in Taiwan oder anderen asiatischen Gebieten war, der weiß, dass ich wirklich von EXTREM vielen Menschen spreche. Der Steg war kaum zu sehen wegen den vielen Leuten und im Meer sah man ganz viele schwarze Punkte. Wir beschlossen uns noch ein bisschen der Küste entlang zu gehen. Es ist manchmal schon ironisch, dass an einem solch schönen Ort alle Menschen auf dem gleichen Fleck stehen. Wir gingen nur einige Minuten weg von der Menge und schon waren wir abseits von allen. Hier hörte man nur von weitem die vielen Stimmen und Gelächter der Menschenmasse. An einem solchen Ort entstehen immer die interessantesten Gespräche über Gott und die Welt. Wir hatten ein paar solche Konversationen auf unserer ganzen Reise, doch ich kann mich besonders an diese erinnern. Ein Moment der Freundschaft. Meine Freundin blieb nach unserem Gespräch noch ein wenig sitzen und ich schlenderte noch ein bisschen auf dem Weg herum. Da traf ich auf eine alte Ruine, nur ein kleines Steinhäuschen, welches einfach abgelegen im wilden Gras stand. Es war leider etwas weiter weg, so dass ich nicht gut hinkam. Ich gebe ja zu, ein Mutiger hätte das nicht gehindert, aber nach unserem Schreckerleben mit einer Riesenspinne war ich nicht mehr die Wagemutige, welche sich in solche Abenteuer stürzte. Ich betrachtete die Ruine noch ein bisschen, versuchte ein ansehbares Foto hinzubekommen, bis ich ein Rascheln hörte. In meiner Fantasie kam schon die nächste mutierte Riesenspinne um die Ecke. Glück gehabt, denn eine kleine Katze kam hervor. Meine Freundin eilte zu mir und wir versuchten sie anzulocken. Vergebens, diese Katze mied die Menschennähe. Ich verstand das ganz gut, an solch einem Ort der Ruhe, möchte ich auch nicht von zwei hüpfenden Menschen angelockt werden. So, der Countdown bis zum Sonnenuntergang nahte. Wir gingen wieder zurück zu der Zivilisation – was zwar nicht ganz stimmt, denn eigentlich war da gar nichts, außer der Menschenmenge. Wir gingen auf den Steg, der ins Meer führte. Es ist nicht sehr einfach, überhaupt nach vorne zu kommen bei einer solchen Menge an Menschen. Irgendwie haben wir es aber geschafft. Wir haben unsere Turnschuhe ausgezogen, sie wie alle anderen auf den Steg gelegt (nein die werden hier nicht gestohlen!) und sind in das niedere Wasser gesprungen. Das Wasser kam mir ungefähr zum Knie, meiner Freundin natürlich bis zum Bauch (Ja, sie ist klein, aber ein bisschen übertrieben habe ich trotzdem). Das Wasser glitzerte, es war schon hier ein perfekter Anblick. Ich weiß nicht, ob wir uns damals schon daran gewöhnt haben, dass es in Taiwan überall viele Menschen hat, oder ob es einfach am Ort und dem Moment lag, dass wir die Anwesenheit von den vielen Menschen genossen haben. Kinder, welche im Wasser herumspringen und Hunde, die imaginären Knochen jagten. Wir gingen immer wie mehr nach vorne und zu unserem Erstaunen hatte es hier schon viel weniger Menschen. Schon witzig, wie alle hinten bleiben, wo es vorne, weiter im Meer, doch viel schöner wäre. Wir machten selbstverständlich tausende von Fotos, wie alle anderen. Mitten in unserem Tun und Sein kamen zwei jüngere Taiwaner zu uns. Sie lächelten uns an und fragten ganz schüchtern: „Hi! Von wo seit ihr?“. Und los ging das Gespräch! Wir sprachen über Europa und über ihre Schulen, unsere Schulen, ihre Kultur, über das Essen und selbstverständlich unsere Kultur. Ich zitiere hier jetzt nicht jedes einzelne Wort, aber ich erinnere mich noch an den einen Satz des Mädchens: „Ja aber ihr Europäer seht einfach älter aus als wir, weil ihr doch so viel Fast Food esst?“ Autsch! Na ich hoffe doch, dass nicht alle so von uns denken. Man muss aber auch noch erwähnen, dass diese beiden Kandidaten keine Ahnung von der Schweiz hatten. Sie dachten zuerst wir sprechen von Schweden, denn auch Deutschland war für sie ein Fremdwort. Was sie aber kannten, das ist unsere super Toblerone, ja sie lieben diese Schoggi! Wahrscheinlich wissen sie immer noch nicht genau, wo die Schweiz wirklich liegt, aber sie wissen, dass wir das Mutterland von der Toblerone sind! Wir tauschten die pflichtmässigen Facebookangaben mit ihnen aus und verabschiedeten uns. Hier standen wir also, umzingelt von Menschen im Meer und genossen den Ausblick auf die Sonne, die langsam aber sicher unter ging. Es war einer dieser Momente, die man im Leben noch lange in Erinnerung behalten wird. Einfach sein, einfach die Sonne anschauen, einfach Natur pur. Ganz weit weg von zuhause und nur ein paar Schritte entfernt von der Menschenmasse, betrachteten wir einfach etwas, was eigentlich jede Nacht wieder aufs Neue geschieht. Oft nehmen wir uns einfach nicht die Zeit, so etwas Wundervolles zu betrachten. Bald waren die letzten Strahlen aus und alle gingen wieder nachhause und wir zurück nach Taichung…"

 

► Urlaubsgeschichte von M.Mielich

"Mein Reiseerlebnis ist zwar schon eine ganze Weile her, bleibt mir jedoch immer in Erinnerung und das besonders präsent. Diese Erlebnis hat mich unter anderem sehr geprägt, was mein Vertrauen in fremde Menschen und Kulturen angeht.
Sommer 2008: Meine allererste Backpackingtour begann für mich mit einer großen Herausforderung! Andere mögen darüber lachen und es nicht verstehen können, aber für mich war es genau das:
Schon immer wollte ich große Abenteuer erleben und spannende neue Dinge entdecken, aber ich war nie besonders mutig. Doch hatte ich nun spontan die erste Gelegenheit endlich mal einen Urlaub abseits des Pauschaltourismus zu machen und das mit jemandem, der in seinem Leben schon viel gesehen und erlebt hat, auch Situationen die brenzlig oder gar gefährlich waren überstanden hat und das alles mit Mut und Vertrauen und positivem Wesen. In sechs Wochen sollte es losgehen, schnell den Flug gebucht, bevor ich es mir wieder anders überlege...2,5 Wochen Thailand...ja, das ist nicht lange, aber ich dachte, für den Anfang reicht das erstmal und mehr Urlaub bekam ich auch nicht. Die Fahrt zum Flughafen war für mich schon so aufregend: von Köln nach Frankfurt...und dann ganz alleine an diesem riesen Flughafen...ich war zuvor erst zweimal geflogen und das auch nicht alleine...das war alles sehr spannend für mich...doch ich habe alles gemeistert: 8 Stunden Aufenthalt in Kopenhagen am Flughafen, das Vertrauen, dass mein Rucksack auch wirklich im richtigen Flieger landet und die Ankunft in Bangkok am Flughafen...diese Gerüche, diese Geräusche, die Menschen...alles neu und anders und so aufregend! Und dann stand ich, da, mit meinem Rucksack und wartete auf einen Menschen, den ich erst zwei Monate zuvor kennengelernt hatte und der schon seit drei Wochen in Thailand rumreiste...der einzige Kontakt über E-Mail, und hoffte, dass er mich nicht einfach hier sitzen lassen würde...was würde ich dann tun? Ich wusste es nicht. Dann endlich ein bekanntes Gesicht, er war tatsächlich gekommen! Ab ins Taxi! Puh, Rush Hour auf den Highways und ich musste dringend mal auf die Toilette! Was nun? Eine Tankstelle, die Rettung...eine kleine Bretterhütte mit Loch im Boden. Meine erste Erfahrung mit einem Thailändischen Luxusbad. Weiter in die City: Rambutri Road, unser erstes gemeinsames Guesthouse Zimmer. Top! Nun Konnte das Abenteuer Thailand richtig starten. Richtung Süden, Kho Chang war das erste Ziel. Soweit so gut...ab zum Busbahnhof und Tickets gekauft, rund 8 Stunden sollten wir unterwegs sein bis in die Region Trat. Die Klimaanlage war kalt, sehr kalt...aber der Bus wurde immer voller und somit auch das Klima etwas erträglicher. Die Fahrt war holprig und spannend, es gab viel zu sehen. Die Mönche durchzulassen, ohne sie zu berühren, war in dem übervollen Bus auch echt ein Kunststück, eine Frau legte ihre kleine Tochter kurzerhand in die Gepäckaufbewahrung um Platz zu schaffen. Nach und nach leerte sich der Bus. Irgendwann nach etwa 4 Stunden Fahrt, wir hatten länger nichts gesehen, was nach Zivilisation aussah, ein abgenutzter Busbahnhof, der aussah, als solle er abgerissen werden. Nichts außer einem baufälligen, die Fenster mit Folie abgedecktem Gebäude, welches eher einer Ruine glich und ein paar zerbröckelte Bordsteine, welche wohl einmal die Bussteige waren. Der Busfahrer blickte zu uns nach hinten und sagt in gebrochenem Englisch: " You go out, take next bus!" Wir waren vollkommen verwirrt, meinte er uns? Scheinbar! Er stieg aus und holte unsere Rucksäcke aus dem Laderaum. Niemand hatte uns gesagt, dass wir umsteigen müssen, der Busafahrer meinte nur, er müsse eine andere Route nehmen, wir sollen in den nächsten Bus einsteigen, er würde gleich kommen. Wir wussten nicht, was wir sagen sollten. Der Fahrer stieg ein und fuhr weg. Da standen wir nun, mitten im Niergendwo, bei 45 Grad im Schatten, mitten in einer Ruine mit nichts als Sand und verdorrten Pflanzen meilenweit um uns herum! Was nun? Entspann dich, sagte meine Reisebegleitung, da wird schon irgendwer kommen. Nach über einer Stunde, in der ich immer unruhiger wurde, und meine Begleitung auch irgendwann, und wir schon glaubten, wir würden hier verhungern und verdursten, kam endlich ein Bus! Leer und ebenso eiskalt wie der erste. Dieser brachte uns dann in mehreren weiteren, uns unendlich vorkommenden Stunden zum Fährhafen, wo die Fähre nach Kho Chang überlief. Wir waren insgesamt etwa 16 Stunden unterwegs gewesen. Bei Sonnenaufgang saßen wir nun völlig erschöpft und durchgefroren am Thailändischen Golf und warteten auf die Fähre Richtung Paradies. Denn das war es! Ein unvergesslicher Urlaub, mit noch vielen weiteren tollen Erlebnissen zum Beispiel im Kao Yai National Park, der mich sehr geprägt hat! Zweieinhalb Wochen, die mein Leben verändert haben! Man weiß plötzlich, was wirklich wichtig ist um glücklich, zufrieden und erfüllt zu sein, nicht der Luxus von einem gefliestem Bad mit Wanne, oder der große super Fernseher, nein! Mehr Vertrauen, mutiger sein und Neues wagen! Das sind die Wege zum Glück!"

 

► Urlaubsgeschichte von T.Preinesberger

"Meine einzigartige Reise führte mich im Zug durch den einzigartigen Subkontinent Indien! Viele Menschen schreckt der Schmutz, die ewige Hektik auf Indiens Straßen und die unglaublichen Menschenmassen ab, aber bis jetzt habe ich noch nie einen Platz auf dieser Welt gefunden der spannender, interessanter und liebenswürdiger ist als die größte demokratische Republik der Erde. Indien, ist ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten, in der man jede nur denkbare Form einer perfekten Welt für sich selbst finden kann. In ein paar dieser Welten, konnte ich einen kurzen Einblick erlangen und fand: junge Studenten mit den selben Problemen, jener in der westlichen Welt; Lastwagenfahrer, die obwohl sie nicht viel haben alles mit uns geteilt haben; gierige Verkäufer und ihre Spielchen, endlose Zugfahrten mit Menschen überall, wo man es sich nur vorstellen kann; das einfache Leben von Familien am Fuße des Himalayas und der Glücklichkeit in ihren Gesichtern; heiliges Varanasi, wo mit Leichen gebadet wird, begleitet von der wunderschönen spirituellen Musik. Mein Schlüsselerlebnis hatte ich, als ich eines Tages aufgewacht bin und mit meiner Gruppe von Freunden in ihrem Haus gefrühstückt hab und nicht mal mehr gemerkt hab, dass ich die einzige nicht-Inderin bin, weil die Menschen überall gleich sind. Nun würde ich gerne durch unser Europa wie schon in Indien mit dem Zug von Land zu Land reisen und diese Freude im Herzen weitergeben!"

 

T.Preinesberger

 
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